Warum natürliche Vitamine & Mineralstoffe die bessere Wahl sind

Sensible Menschen spüren Vieles, oft ohne es sich auf Anhieb erklären zu können. Wenn es Dir auch so geht, dann hast Du möglicher­weise ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich.

Schon im frühen Teenager-Alter hatte ich durch häufige gesundheitliche Probleme und hohe Stressbelastungen immer wieder mit Nahrungsergänzungsmitteln zu tun. Oft als Brausetabletten oder als sehr künstliche, naturfremde Präparate. Ich nahm es ein und konnte meist nahezu keine positive Wirkung feststellen. Oft sogar das Gegenteil, es tat mir alles andere als gut und fühlte sich seltsam an. Ich hatte nie Vertrauen in solche Ergänzungsmittel.

Heute weiß ich: Mein feinfühliger Körper hat mir schon damals mitgeteilt, dass ich von diesen Präparaten besser Abstand nehmen sollte. Damals vor 30 Jahren gab es noch kaum Internet und die Informationen über Vitamine, Mineralstoffe und deren Wirkungen waren für mich als Teenie noch relativ schwer zugänglich. Nach intensiver Auseinandersetzung mit diesem Thema erkannte ich nach und nach die Ursachen für mein damaliges Unwohlsein und möchte einige der Erkenntnisse in diesem Blogartikel mit Dir teilen.

In diesem Artikel erfährst Du komprimiert und auf den Punkt gebracht, weshalb wir Dir aus unserer Sicht empfehlen, lieber Abstand von synthetisch erzeugten Vitaminpräparaten zu nehmen und Dich bei Nahrungsergänzungsmitteln einzig und allein auf Mutter Natur zu verlassen.

Am besten eignet sich die Darstellung am Beispiel des wohl wichtigsten aller Vitamine, dem Vitamin C:

Natürliches Vitamin C vs. Ascorbinsäure

Zunächst sind Vitamin C und Ascorbinsäure sind nicht dasselbe, obwohl dies oft suggeriert wird. Das natürliche Vitamin C ist ein komplexes Molekül, welches aus Enzymen, Co-Faktoren, Bioflavonoiden und einer äußeren Schale, der sogenannten Ascorbinsäure, besteht. So hat es die Natur erschaffen.

Und nur in dieser Form entfaltet es seine ganze segensreiche Wirkung in unserem Körper. Es wird gut verwertet, entfaltet seine antioxidativen Eigenschaften, optimiert seine Wirkdauer und ist optimal verträglich. Am allerbesten wirkt Vitamin C (und alle anderen Nährstoffe übrigens auch), wenn es zusätzlich eingebettet ist in eine Vielzahl von Komponenten, wie sie z.B. in Früchten oder in Gemüse vorkommen.

Die Ascorbinsäure an sich ist also nur ein isolierter Teil eines kompletten Vitamin C Moleküls, wird vom Körper oft gar nicht als Vitamin C erkannt und über den Urin wieder ausgeschieden. Will der Körper zumindest einen Teil der zugeführten Ascorbinsäure verwerten, muss er sich die dazu benötigten Co-Faktoren aus seinen eigenen Speichern holen. Dies bedeutet, dass der Körper eigene wertvolle Ressourcen aufbraucht, um das Vitamin C verwertbar zu machen. Ein möglicher positiver Effekt kommt dabei also nicht ohne gravierende Nachteile aus. Vor allem nicht bei einer langfristigen Einnahme. Unschwer zu erkennen, dass dem Körper ein vergleichsweise "billiges" Vitamin C in Form von synthetischer Ascorbinsäure auf Dauer teuer zu stehen kommen kann.

Die Risiken von Ascorbinsäure

Während natürliche Vitamine in Nährstoffkomplexen eine kleinere, kugelförmige Gestalt haben, zeigen sich synthetisch hergestellte Vitamine (die mit Abstand überwiegende Mehrheit am Markt) mit spitzigen, zum Teil kristallähnlichen Vorsprüngen und sind größer. Dabei ist gerade die Teilchengröße neben der physiochemischen Form ein Schlüsselfaktor für die Resorption von Nährstoffen. 

Zwar gibt es viele Studien, die positive Effekte von künstlich hergestellter Ascorbinsäure feststellen. Dass synthetische Vitamine generell natürliche Vitamine mit all ihren komplexen Funktionen ersetzen könnten, wurde aber noch nicht nachgewiesen. Genauso gibt es keine aussagekräftigen veröffentlichten Langzeitstudien über eine dauerhafte Einnahme von künstlichen Supplementen und daher auch nicht über Ascorbinsäure.

In diesem Zusammenhang möchte ich zwei bemerkenswerte Studie zusammenfassend erwähnen:

  • Die Universität von Minnesota hat 2004 in einer Langzeitstudie über 15 Jahre nachgewiesen, dass bei Diabetikerinnen das Risiko eines Herzinfarkts bei Einnahme von Ascorbinsäure in mittlerer Dosierung (300 mg pro Tag) beträchtlich ansteigt. Beobachtet wurden dabei 1900 Probandinnen. Von jenen Frauen die Ascorbinsäure einnahmen, also synthetisches "Vitamin C", verstarben in diesem Zeitraum 280 an einem Herztod.
  • In 2001 kam die Universität von Pennsylvania in einer Studie zum Ergebnis, dass isoliertes Vitamin C einen radikalen Oxidationsprozess im Körper auslöst und die Produktion von DNA-schädigenden Toxinen einleitet. Die Wissenschaftler kamen zum finalen Schluss, dass sich durch eine derart massive Schädigung viele - zum Teil schwere - Krankheiten entwickeln können.
  • Viele Erfahrungsberichte von Insidern (die kaum an die Öffentlichkeit drangen) konstatieren, dass Ascorbinsäure im Darm Bakterien abtötet - die schädlichen, wie auch die nützlichen. Daraus resultiert die berechtigte Frage, welche Auswirkungen Ascorbinsäure auf die Darmflora eines Menschen hat. Bekanntermaßen trägt die Darmflora einen wesentlichen Teil zu einem intakten Immunsystem bei ...

Nun wird diese Eigenschaft der Ascorbinsäure schon seit langer Zeit zur Haltbarkeit von Lebensmitteln eingesetzt. Oft auch in Bio Lebensmitteln. Bei der täglichen aufgenommenen Menge an deklarierter (und nicht deklarierter) Ascorbinsäure in unseren Lebensmitteln, gerade in Fertigprodukten, müssten wir demnach alle ein hervorragendes Immunsystem, eine glatte Haut (Vitamin C dient der Kollagenbildung) und einen hohen Energielevel haben.

Vorsicht bei der Produktauswahl

Da Ascorbinsäure nicht in der Natur vorkommt, muss sie klarerweise künstlich hergestellt werden. Und da der Wettbewerb am Markt vorwiegend über den Preis ausgetragen wird, möglichst billig. Überwiegend wird Ascorbinsäure aus diesem Grund aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt (vorwiegend aus GMO-Mais und/oder raffiniertem Zucker). In wenigen Schritten und supergünstig. Grundsätzlich lässt sich daher feststellen: Je billiger ein Vitamin C Produkt, desto denaturierter ist es. Das Vitamin-Schnäppchen erweist sich oft als gut getarnte Chemiekeule und als Boomerang für die Gesundheit. In zahlreichen günstigen Tablettenprodukten sind zudem künstliche Press- und Füllstoffe nötig, die einer gesonderten Betrachtung in einem künftigen Blog bedürfen.

Der Natur ist der Preis egal

Mutter Natur beschenkt uns mit allem was wir brauchen. In idealer Zusammensetzung und in Hülle und Fülle. Ob mit der heimischen Hagebutte, Waldbeeren, Zitrusfrüchten, der Acerola-Kirsche, der Camu Camu Frucht oder der exotischen indischen Stachelbeere Amla (Amalaki). Von leckerem frischen Gemüse, Weizengras oder Kräutern ganz abgesehen. Es ist ausreichend da. Wenn Du einen Mangel hast (z.B. durch erhöhte Stressbelastung, Altlasten, Antibiotika-Einnahme oder Verschlackungen im Darm), empfehlen wir, diesen mit natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen zu beheben - mit gesunder Ernährung und, wenn nötig, ausschließlich mit aus der Natur gewonnen, unveränderten Nahrungsergänzungsmitteln.

Fazit:

  • Natürliche Vitamine werden von Mutter Natur so "hergestellt" wie sie uns am besten dienen, sie sind eingebettet in einen Gesamtkontext an Co-Faktoren, die die gewünschten Resultate erst ermöglichen
  • Natürliche Vitamine können vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden
  • Natürliche Vitamine führen bei der Einnahme nicht zu Nährstoffverlusten
  • Natürliche Vitamine werden wesentlich besser gespeichert
  • Natürliche Vitamine sind überwiegend frei von GMO

Denn Dein Wohlsein ist uns wichtig 💗



Rechtliche Hinweise:

Die Informationen und Inhalte dieses Blogartikels geben die persönliche Meinung des Autors wieder und stammen aus dessen langjährigen Erfahrungen, aus zahlreichen Gesprächen mit Experten, aus Fachbüchern und Artikeln aus dem Internet. Zu keinem Zeitpunkt jedoch kann Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen gegeben werden.

Von Heilversprechen wird eindeutig Abstand genommen. Wir empfehlen bei gesundheitlichen Problemen einen zugelassenen Arzt zu konsultieren. Nur dieser kann korrekte Diagnosen und Therapievorschläge erstellen und medizinisch beraten.

Health Claims:

Herstellern und Verkäufern von Nahrungsergänzungsmitteln ist es seit 14. Dezember 2012 durch die sogenannte Health-Claim Verordnung der EU untersagt, gesundheitsbezogene Aussagen zur jeweiligen Wirkung eines Nahrungsergänzungsmittels zu treffen oder dessen Wirkung zu bewerben. Deshalb gehen wir in unseren Texten bewusst lediglich auf Inhalte diverser Produkte, Rezepturen und Herstellungsverfahren ein. Für weiterführende Informationen zum Thema empfehlen wir in einschlägiger Fachliteratur oder in Artikeln im Internet nachzulesen.

Die Health-Claims sind unter diesem Link einsehbar:

https://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/04_AntragstellerUnternehmen/01_HealthClaims/lm_healthClaims_node.html

2019 © Bloooming Nature GmbH, Adamgasse 11, 6020 Innsbruck, Österreich; alle Rechte vorbehalten