14 Tipps für ein Leben ohne Stress

Sehnst Du Dich nach Entspannung, einem Leben mit weniger Hektik und mehr Gelassenheit? Dann ist dieser Blog genau richtig für Dich.

So viele Menschen geraten in diesen Zeiten immer mehr unter Druck. Zu den alltäglichen Herausforderungen in Beruf und Familie gesellen sich oft auch emotionale Belastungen, die es zu bewältigen gilt.

Unser System reagiert darauf mit erhöhter Alarmbereitschaft, schüttet Stresshormone aus und befindet sich in einem permanenten Ausnahmezustand - einem ungesunden Mix aus Druck, Anspannung, Überforderung, Ängsten und seelischen Problemen.

Während uns positiver Stress Freude macht und zu Höchstleistungen befähigt, macht destruktiver Stress krank, vor allem wenn er dauerhaft ist. Eine US-amerikanische Studie hat bereits 2003 festgestellt, dass rund 60 % der Gesundheitsprobleme direkt oder indirekt durch Stress ausgelöst werden.

Darunter auch Depressionen und Burnout, welches durch eine starke Dauerbelastung entsteht. Der gesamte Organismus kann sich von diesem Zustand schließlich nicht mehr erholen. Die Folgen sind für die Betroffenen heftig und bedeuten einen dramatischen Einschnitt in ihr Leben.

In diesem Blogartikel möchte ich Dir praktische Tipps mit auf den Weg geben, wie Du in Zeiten hoher Belastungen entspannen und Deine innere Balance wiederherstellen kannst. Ein Ausgleich ist wichtig, denn auf jede ANspannung muss für Körper, Geist und Seele eine angemessene ENTspannung folgen. Nur dann kann es Dir auf Dauer gutgehen.

 

Hier sind 14 Tipps für Deine Entspannung:

 

1. Täglich ein Date - mit Dir

Trage Dir in Deiner Agenda täglich einen Termin für Dich ein und verbringe - egal bei welchem Wetter - mind. 30 min täglich mit Bewegung in der Natur und im natürlichen (Sonnen-)Licht. Am besten bei einem Spaziergang (idealerweise im Wald) oder mit leichter sportlicher Betätigung. Wohnst Du in der Stadt, dann gehe hier ins Freie. Allein die Luft und das natürliche Licht helfen Dir auf einfache Weise Abstand zu gewinnen, aufzutanken und loszulassen. Natürlich helfen auch Yoga oder Sport, achte jedoch darauf, täglich ausreichend unter freiem Himmel zu sein und Sauerstoff zu tanken.

2. Meditieren

5 bis 10 Minuten - idealerweise am Beginn und am Ende des Tages - sind oftmals schon genug. Du kannst selber meditieren oder Du folgst einer geführten Meditation. Letzteres ist besonders hilfreich, wenn Du es selber kaum mehr schaffst runterzukommen und einfach nur noch entspannen möchtest. Kopfhörer oder Earphones aufsetzen, Türe zu, Handy aus und einfach genießen. Zu unserer Stress-Release-Meditation geht es hier.

3. Atmen

Besonders zwischendurch ist es hilfreich, über den Atem wieder zu Dir zu finden. Wenn Du untertags keinen privaten Raum hast, geht dies z.B. auch im WC-Bereich. Lehne Dich an eine Wand oder setze Dich gemütlich auf einen Stuhl, schließe für den Moment die Augen und konzentriere Dich einfach auf Deinen Atem. Lasse ihn ganz ohne Druck kommen und gehen. Stelle Dir vor, Frieden, Ruhe und Stille einzuatmen. Beim Ausatmen lässt Du bewusst alle Anspannung und Disharmonie gehen. Wenn Du möchtest, kannst Du alles Belastende auch direkt in eine blau-violette Flamme ausatmen. Die Flamme hilft Dir, belastende Emotionen aufzulösen.

4. Prioritäten setzen

Sei Dir bewusst: Dein Leben ist wertvoll. Ist es Dir wichtiger, alle möglichen Dinge zu erledigen, ständig nur Deine "Pflicht" zu tun und dabei in Kauf zu nehmen selbst auf der Strecke zu bleiben? Die Gewohnheit, sozialer Druck und verschiedene Ängste treiben uns nur allzu schnell in dieses Hamsterrad - mit dem Resultat uns selbst zu verlieren. Es liegt ausschließlich in Deiner Verantwortung, dies nicht zuzulassen. Achte und liebe deshalb zuallererst den wichtigsten Menschen in Deinem Leben - DICH - und setze Dein Wohlbefinden an die oberste Stelle.

 5. Gesund ernähren

Je fordernder die Zeiten, desto wichtiger die ausgewogene Ernährung. Es ist wie bei einem Auto: Fährst Du ständig Vollgas, verbraucht es ein Vielfaches an Benzin. Unser Körper verbrennt auch vermehrt Treibstoff - nämlich wichtige Nährstoffe, die für unsere Gesundheit entscheidend sind. Deshalb ist eine Ernährung, die aus vielen frischen, natürlichen Zutaten besteht, von enormer Bedeutung. Wenn Du dazu mehr wissen möchtest, empfehlen wir Dir in unserem "Guide für mehr Lebensqualität" nachzulesen. Auch natürliche Nahrungsergänzungsmittel können helfen, einen Mangel an Mineralstoffen und Vitaminen schnell zu beseitigen. Wenn Du möchtest, kommst Du hier zu unseren Naturprodukten.

6. Deinen Körper entschlacken

Durch Stress sind wir geneigt, vermehrt Dinge zu uns zu nehmen, die uns vermeintlich helfen, besser damit umzugehen - Zucker, zu viel Kaffee, ungesunde Fette, Fastfood und Fertignahrung, Alkohol, Nikotin, Softdrinks, etc. Diese jedoch berauben unseren Körper nicht nur wertvoller Nährstoffe, sie verursachen auch eine schleichende Vergiftung unseres physischen Systems. Achte daher auf eine basenüberschüssige Ernährung, trinke viel gereinigtes Wasser, verzichte so gut es geht auf die oben genannten Dinge und remineralisiere Deinen Körper mit gesunder Ernährung, ggf. mit natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. aus der Sango Meereskoralle). Auch hierzu findest Du weitere praktische Tipps im "Guide für mehr Lebensqualität".

7. Auf Dein Gefühl achten

Sehr viele Menschen glauben, der Verstand sei unsere einzige Führung. Doch weit intelligenter als der Verstand ist unser Gefühl. Sicher hattest Du schon oft ein Bauchgefühl bei Menschen oder Situationen und wusstest intuitiv Bescheid, noch bevor Du Dich damit auseinandergesetzt hast. Jedes Wohlgefühl zeigt uns, hier sind wir richtig, jedes Unwohlsein zeigt uns, hier stimmt was nicht. Sobald sich etwas nicht gut anfühlt, bist Du also angehalten, dies zu ändern (auch mit Hilfe des Verstandes natürlich :). Nur so kann es Dir auf Dauer gutgehen. Also erst das Gefühl, dann der Verstand.

8. Dich erden

In unserer Lebens- und Arbeitswelt agieren wir hauptsächlich aus dem Verstand heraus, schon in der Schule wird uns dies gelehrt. Kein Zweifel, der Verstand ist ein geniales Werkzeug um Klarheit zu schaffen und Dinge umzusetzen. Aber wie schon im Tipp vorhin erwähnt, ist der Verstand nicht die erste Wahl in Sachen Führung. Um Deine Energie nicht nur auf Verstandesebene (im Kopf) zu haben sondern im ganzen Körper, hilft es, Dich gut zu erden. Dazu gibt es viele Techniken, die einen eigenen Blog wert sind (demnächst mehr). Eine sehr einfache Möglichkeit möchte ich hier dennoch erwähnen: Versuche Dich bei einem Spaziergang nur auf Deine Fußsohlen zu konzentrieren. Spüre den Druck und die Berührung mit der Erde, nehme alles exakt wahr. Halte die Konzentration eine zeitlang aufrecht. Diese Übung hilft Dir, den Kopf freizubekommen und wieder in Dir anzukommen.

9. Musik hören

Wenn Du Musik magst, empfehle ich Dir natürlich Entspannendes ganz nach Deinem Geschmack. Wenn Du auch klassische Musik schätzt, dann vor allem die hellen Werke, z.B. der Komponisten Mozart, Bach, Vivaldi oder Yiruma ("River flows in you"). Diese Musik vermag nicht nur zu entspannen, sie kann auch zu mehr Produktivität verhelfen. Aber manchmal ist ganz einfach auch Stille die allerschönste Entspannungsmusik.

10. Nein sagen

Wenn Dir alles zu viel wird, dann stehe für Dich im Feuer und sage NEIN. Nur Du allein kannst für Dich sorgen und niemandem bringt es etwas, wenn Du ausbrennst, am wenigsten Dir. Höre also auch hier auf Dein Gefühl und sage zum rechten Zeitpunkt STOPP. Wenn Du dies bis dato nicht getan hast, werden einige Leute möglicherweise verwundert sein, letztlich werden sie aber Deine Grenzen akzeptieren. Steh zu Dir!

11. Erkennen & Ändern

Belastet Dich eine Situation, dann versuche im ersten Schritt herauszufinden, warum dies so ist. Es ist sehr wichtig, die jeweiligen Stressoren zu erfassen und zu benennen. Im zweiten Schritt reflektiere über Dich selbst, wie Du auf diese Auslöser reagierst. Bitte erkenne: Du kannst die Stressoren im Außen nicht verhindern, aber Du kannst ändern, wie Du auf diese Einflüsse reagierst. Entscheide Dich, auf eine konstruktivere Art damit umzugehen und entwickle Deine für Dich passende Strategie. Wenn Du dafür Hilfe brauchst, wende Dich an einen der zahlreichen Experten auf diesem Gebiet. Du selbst hast es in der Hand durch bewusstes Erkennen Deiner Reaktionsmuster die Situation nachhaltig zu verbessern oder ganz zu lösen.

12. Dich mitteilen

Oft fällt es uns schwer, über schwierige Situationen zu sprechen. Scham, Verdrängung, Ängste (auch vor Zurückweisung oder Nicht-Verstanden-Werden) und viele andere Dinge verhindern, dass wir uns öffnen - auch für uns selber. Aber keine Angst, es ist völlig menschlich und ganz normal Sorgen zu haben. Es tut so gut und befreit, mit einem lieben Menschen dies zu teilen. Gibt es in Deinem Umfeld niemanden mit dem Du darüber sprechen kannst oder willst, dann empfehle ich Dir auch hier, Dich an einen guten Therapeuten zu wenden. Dieser hört nicht nur zu sondern hilft Dir auch, mit der Situation umzugehen. Und last but not least empfehle ich Dir - wenn Du magst und dafür offen bist - die wundervolle und heilsame Wirkung des Gebets. Spreche auf Deine Art mit Gott, einer höheren Macht, Deinen geistigen Begleitern (wie auch immer Du es für Dich bezeichnest) oder einfach mit Deiner Seele. Du erhältst in diesen Dialogen oft sehr wertvolle Informationen zur Lösung eines Problems oder zu Deiner persönlichen Entwicklung. Für ein Gebet gibt es übrigens keine Richtlinien. Verbinde Dich einfach mit Deinem Herzen und beginne das Gespräch.

13. Dein Leben planen

Nur Du allein entscheidest wie Du Dein Leben lebst. Lässt Du es einfach geschehen, lässt Du Dich von äußeren Einflüssen dirigieren und wie ein Blatt im Wind hin und hertreiben? Oder legst Du selbst die Route fest? Ein Beispiel: Du träumst von einem Urlaub im Süden am Strand, hast aber keinen Plan wo du hinfährst oder fliegst. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du am Ort Deiner Wahl ankommst? Wohl gleich null, genau. Genauso verhält es sich mit Deinem Leben. Plane daher so gut es geht Deinen Tag, Deine Woche und Dein Jahr. Mache einen Zeitplan, schreibe alles auf und gebe Dir selbst, auch Deinen übergeordneten Zielen und Träumen, ausreichend Raum in diesem Plan. Sei Dein eigener Manager. Indem Du Deine Abläufe ordnest, bringst Du Struktur in Dein Leben. Die wenige Zeit und Energie die dafür aufgeht, kommt vielfach zu Dir zurück.

14. Ausreichend schlafen

Für einen guten, erholsamen Schlaf ist es wichtig, nicht nur auf eine ausreichende Stundenanzahl (ca. 7-8 h) zu kommen. Ein entscheidender Faktor ist die Schlafqualität. Bist Du den ganzen Tag gestresst und kommst auch am Abend nicht zur Ruhe, wirst Du wahrscheinlich nicht gut schlafen. Dieser Umstand gestaltet Dein Energielevel und beeinflusst wiederum den folgenden Tag. Es ist daher essentiell, eine Abendroutine zu haben, die Dich zur Ruhe kommen lässt. Verarbeite Deinen Tag am Abend rechtzeitig, nehme z.B. ein Bad, lese ein gutes Buch, meditiere und beschäftige Dich mit allen Dingen die Dir guttun. Es ist nicht ratsam, im TV einen aufregenden Film anzusehen oder die schlechten Nachrichten um Mitternacht. Denn alle Eindrücke die Du in der Zeit vor Deinem Schlaf aufnimmst, begleiten Dich mit in die Nacht. Lade am Abend Liebevolles ein zu Dir, damit auch der nächste Tag genau so beginnen kann.

Wenn Du mehr über Heilung und Vermeidung von Stress wissen möchtest, dann schreibe uns unter my@blooomingnature.de oder benütze das Kontaktformular auf dieser Seite. Wir freuen uns auf Deine Nachricht.

Denn Dein Wohlsein ist uns wichtig 💗

 

Rechtliche Hinweise:

Die Informationen und Inhalte dieses Blogartikels geben die persönliche Meinung des Autors wieder und stammen aus dessen langjährigen Erfahrungen, aus zahlreichen Gesprächen mit Experten, aus Fachbüchern und Artikeln aus dem Internet. Zu keinem Zeitpunkt jedoch kann Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen gegeben werden.

Von Heilversprechen wird eindeutig Abstand genommen. Wir empfehlen bei gesundheitlichen Problemen einen zugelassenen Arzt zu konsultieren. Nur dieser kann korrekte Diagnosen und Therapievorschläge erstellen und medizinisch beraten.

Health Claims:

Herstellern und Verkäufern von Nahrungsergänzungsmitteln ist es seit 14. Dezember 2012 durch die sogenannte Health-Claim Verordnung der EU untersagt, gesundheitsbezogene Aussagen zur jeweiligen Wirkung eines Nahrungsergänzungsmittels zu treffen oder dessen Wirkung zu bewerben. Deshalb gehen wir in unseren Texten bewusst lediglich auf Inhalte diverser Produkte, Rezepturen und Herstellungsverfahren ein. Für weiterführende Informationen zum Thema empfehlen wir in einschlägiger Fachliteratur oder in Artikeln im Internet nachzulesen.

Die Health-Claims sind unter diesem Link einsehbar:

https://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/04_AntragstellerUnternehmen/01_HealthClaims/lm_healthClaims_node.html

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